Ausstellungseröffnung am 13.7. in der Bürgerschaft

10
JUL
2014

Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg

Bremen war weit entfernt von den Fronten des Ersten Weltkrieges. Und doch war der Krieg auch hier allgegenwärtig. Wie veränderte er die Stadt? Welche Rolle spielte die lokale Presse für die „Heimatfront“ Bremen? Was sagt sie uns heute über den damaligen Alltag der Bevölkerung?

Diesen Fragen geht die Ausstellung „Bremen und seine Presse im Ersten Weltkrieg“ nach, die zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns von der Bremischen Bürgerschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut „Deutsche Presseforschung“ und dem Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ des Instituts für Geschichtswissenschaft (beide Universität Bremen) sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen veranstaltet wird. 15 Stationen zeigen Ausschnitte des öffentlichen Lebens in Bremen vom Beginn des Krieges Anfang August 1914 bis zum Waffenstillstand im November 1918. Zeitungsmeldungen, Bilder, Tagebucheinträge, Briefe und Schüleraufsätze berichten von Ereignissen und Stimmungen in der Stadt, von nationaler Euphorie und Siegeszuversicht, von Friedenssehnsucht, Hunger, Erschöpfung und Protest, und von einer Presse zwischen Propaganda und Kritik.

Eröffnung am Sonntag den 13. Juli 2014 um 11.30 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft
Anschließend ist die Ausstellung bis zum 19.9 an jedem Wochentag von 10-17 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Eintritt ist frei.

Das Programm der Rahmenveranstaltungen:

Internationaler Buchtstraßenchor Bremen
Lieder zum Krieg
Mi, 23. Juli 2014., 19.00 Uhr

Hans Wolf Jäger
Zwischen Faszination und Verdammung. Deutsche Dichtung im Ersten Weltkrieg
Mo, 28. Juli 2014., 19.00 Uhr

Karl Holl
Ludwig Quidde und die bürgerliche Friedensbewegung [Arbeitstitel]
Mo, 8.9., 18.00 Uhr

Heinz-Gerd Hofschen
"August 1914 - Kriegsbefürworter und Kriegsgegner in Bremen"
Do, 11. September 2014, 18.00 Uhr

Eva Hausdorf
„Meine Kunst kriegt hier zu fressen“. Der Erste Weltkrieg als Zäsur und Initialzündung bei Max Beckmann und Otto Dix
Mo, 15. September, 18.00 Uhr

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