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Forschungsdaten recherchieren und managen

Wir bieten Unterstützung bei der Recherche nach wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsdaten bzw. nach geeignetem empirischem Material. Wir beraten zur Ermittlung von Unternehmens- und Finanzdaten oder einschlägigen Daten aus der Volkswirtschaftslehre. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem geeigneteren Forschungsdatenarchiv, um eigene, erhobene Daten zu speichern und ggf. der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

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WiWi Aktuell

Preisentwicklung für Wohnimmobilien


Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Preisentwicklung für Wohnimmobilien in Deutschland untersucht.
Die folgenden Punkte können als die zentralen Ergebnisse angesehen werden:

  • seit vielen Jahren sind die Preise für Wohnimmobilien stärker gestiegen als die Mieten. In einigen Metropolen beträgt das Preisverhältnis bezogen auf die Mieten mittlerweile 28, was auf eine Überteuerung der Kaufpreise hindeutet.
  • steigende Zinsen und Energiepreise erhöhen die Sorge vor Preiskorrekturen
  • in vielen Städten existiert ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum, wodurch die weiterhin hohe Preise erklärt werden können


Die Summe privater Wohnungsbaukredite ist seit diesem Jahr rückläufig und ebenso die Zinsbindungsfrist. Dennoch sind die Preise für Wohnimmobilien seit Jahresanfang um 11 % und die für Bauland um 12 % gestiegen. Damit setzt sich ein Trend fort, der vor ca. 10 Jahren begonnen hat: seit dem haben sich die Preise für Einfamilien- und Reihenhäuser verdoppelt, für Eigentumswohnungen sind diese um 150 % und für Bauland um 130 % gestiegen. Die Mieten sind in dieser Zeit lediglich um 56 % gestiegen.
Es zeigen sich jedoch Unterschiede hinsichtlich der betrachteten Region sowie des Teilmarktes.

Insgesamt geht das DIW davon aus, dass mit moderaten Preiskorrekturen zu rechnen ist, jedoch nicht mit drastischen Preisabschlägen: Derzeit steigt die Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsräumen aus verschiedenen Gründen wieder an, während in den Metropolen die Zahl der Baufertigstellungen zurück gegangen sind. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Nachfrage in Richtung Mietwohnungen verlagern wird, so dass sich beide Komponenten des Preisverhältnisses Kaufpreis / Miete verändern dürften.

Der EZB kommt bei der weiteren Entwicklung eine wichtige Rolle zu:

Es sind entschlossene Schritte erforderlich, um die Inflation einzudämmen und die Realeinkommen zu stabilisieren, auf der anderen Seite sind konjunkturelle Aspekte hierbei zu beachten.

Kholodilin, Konstantin A. / Rieth, Malte (2022):

Immobilienmarkt bisher stabil - aber Risiko für Preiskorrekturen hat zugenommen, in: DIW Wochenbericht 47/2022, Band 89, S. 611- 20


Der vollständige Beitrag kann hier eingesehen werden.

Inflationsrate in Deutschland


Die Inflationsrate ist in Deutschland im November 2022 geringfügig auf 10 % gesunken. Dieser Wert misst die Veränderung des Preisniveaus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober 2022 sank die Inflationsrate um 0,5 %. Allerdings verharren die Preisveränderungen bei Energie mit 43 % bzw. Nahrungsmitteln mit 20,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat weiterhin auf hohem Niveau.
Die vollständige Mitteilung des Statistischen Bundesamtes kann hier eingesehen werden.

Fussball WM

Gert Wagner,Senior Researcher am DIW, hat in einem Beitrag eine Einschätzung zur derzeitigen Fussballweltmeisterschaft gegeben.

Hiernach ist der Marktwert der Spieler ein Indikator für die Spielstärke und damit für den Ausgang der WM. Die Grundlage bildet die Weisheit der Vielen, gemessen an  Daten der Webseite transfermarkt.de. Die dort ermittelten Marktwerte bilden keine realisierten Transfers ab, sondern beruhen auf Einschätzungen der Fans und der Betreiber der Webseite. Die so ermittelten und summierten Werte werden als Einschätzung der Spielstärke der Teams angesehen.

Diese Methode, die auch intuitive Gewichtungen der Fähigkeiten und Spielerstärke der Spieler und Teams berücksichtigt, hat auch in der Vergangenheit relativ gut funktioniert, von einigen Ausnahmen abgesehen. Diese Prognosemethode hat sich als mindestens gleichwertig erwiesen gegenüber der Verwendung von Modellen der Künstlichen Intelligenz, bei der Daten der Vergangenheit analysiert werden.

Für die derzeit laufende WM vermutet der Autor, dass der Marktwert noch aussagekräftiger sein dürfte als bei früheren Fussballereignissen, da die Vorbereitungszeit kürzer ausfiel als bei früheren Turnieren. Daher kommt es stärker als bisher auf die individuelle Spielstärke der Spieler an.

Wie sieht die Prognose für die laufende WM aus? Favorit ist eindeutig England mit einem Marktwert von 48 Mio. EUR, dahinter Brasilien (Marktwert: 44 Mio. EUR) und Frankreich (40 Mio. EUR).
Es ist davon auszugehen, dass aufgrund regionaler Unterschiede diese Marktwerte etwa vergleichbar sind, so dass alle diese Teams als Favoriten gelten können. Das deutsche Team befindet sich mit einigem Abstand dahinter in einer Gruppe mit Portugal (36 Mio. EUR) sowie Spanien und Deutschland (jeweils 34 Mio. EUR). Lediglich Argentinien (25 Mio. EUR) kann noch als ein weiterer Geheimfavorit gelten, weil dies für Messi die letzte WM sein dürfte.
Der vollständige Beitrag kann hier eingesehen werden.

 

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