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Rechercheunterstützung zu wirtschaftswssenschaftlichen Themen

"Gut beraten ins Wochenende" freitags um 14 Uhr online.
Anmeldung über fr_wiw@suub.uni-bremen.de

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Forschungsdaten recherchieren und managen

Wir bieten Unterstützung bei der Recherche nach wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsdaten bzw. nach geeignetem empirischem Material. Wir beraten zur Ermittlung von Unternehmens- und Finanzdaten oder einschlägigen Daten aus der Volkswirtschaftslehre. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem geeigneteren Forschungsdatenarchiv, um eigene, erhobene Daten zu speichern und ggf. der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Sprechen Sie uns an!
Kontakt: fr_wiw@suub.uni-bremen.de

Weitere Informationen zur Unterstützung des Forschungsdatenmanagement in der SuUB


Offene virtuelle Sprechstunde für WiWis

Sie benötigen individuelle Beratung zu wirtschaftswissenschaftlichen Datenbanken, bei der Hausarbeit oder der Literaturrecherche? Neben unserem Beratungsangebot auf Termin bieten wir eine offene Sprechstunde für WiWis, jetzt immer jeden Mittwoch von 10-11 Uhr.

Die Sprechstunde am 29. Juni 2022 entfällt leider.

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Meeting-ID: 982 1321 2135
Kenncode: 540574


WiWi Aktuell

Die Geldpolitik der EZB und aktuelle Herausforderungen

Derzeit befindet sich die Inflation in Deutschland auf einem ungewohnt hohen Niveau.

Nachdem die Federal Reserve den Leitzins den Leitzins in den USA um 0,75 % erhöht hat, hat die EZB angekündigt, auch in Europa den bisherigen Kurs der Geldpolitik zu verändern: Der Leitzins soll in Kürze angehoben werden und das Anleiheprogramm APP soll auslaufen.

Sind diese Maßnahmen geeignet, die Inflation wirksam zu bekämpfen, deren Ursachen im europäischen Raum hauptsächlich in importierter Energiepreisinflation und Restriktionen auf den Beschaffungsmärkten gesehen werden? Ist es erforderlich, dass EZB und Fed eine gleichgerichtete Geldpolitik anstreben, obwohl die inflatorischen Tendenzen in den USA auch auf Nachfragesteigerungen zurück zu führen sind, die aus einkommenssteigernden Stützungprogrammen resultieren? Welche Risiken sind damit für die konjunkturelle Entwicklung verbunden, die durch die Coronakrise und den Ukrainekrieg beeinträchtigt ist? Einigkeit besteht in jeden Fall darin, dass durch eine glaubwürdige und verlässliche Geldpolitik die Inflationserwartungen zu brechen sind, um eine Preis-Lohn-Spirale, mögliche Zweitrundeneffekte sowie eine mögliche Stagflation wie zu Beginn der siebziger Jahre zu vermeiden.

Im Zeitgespräch in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienstes werden diese Fragen kontrovers diskutiert.

Brünings Austeritätspolitik

Vor kurzem haben sich der Rücktritt des Reichskanzlers Brüning zum 90. Mal gejährt.

Dieser regierte ökonomisch mit weitreichenden Sparmaßnahmen und Notstandsdekreten, die unter anderem Steuererhöhungen sowie deutliche Lohn- und Pensionskürzungen enthielten.
Mit Hilfe neuer, aktualisierter Einnahme- und Ausgabedaten ist es möglich geworden, die ökonomischen Auswirkungen dieser Politik exakter zu quantifizieren: Demzufolge verursachten die Sparmaßnahmen im Jahr 1932 einen Rückgang des BIP um 4,5 % und zwischen Januar 1931 und Juni 1932 einen zusätzlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 3,3 Mio. Personen und verschlimmerte somit die Rezession erheblich.
Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird daher dazu aufgerufen, die Forderung, die hohen Schuldenstände einiger europäischer Länder (Schuldenquote Italien 150 % Anteil Staatsschulden am BIP, Griechenland ca 200. %) zeitnah auf den ursprünglichen Maastrichtwert von 60 % zurück zu führen, zu relativieren.

Kritisch ist anzumerken, dass in der wirtschaftshistorischen Forschung umstritten ist, über welche Freiheitsgrade die Brüningsche Wirtschaftspolitik verfügt hat („Zwangslagenhypothese“)

Der DIW Wochenbericht kann hier eingesehen werden, Literatur zur Zwangslagenhypothese findet sich in der E-Lib.

 

 

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