Lösung zum Preisausschreiben Bremer Adressbücher Digital

24
JUN
2014

Seit dem 16.05.2014 steht Ihnen für kostenfreie Recherchen das Bremer Adressbuch für die Jahre 1794 bis 1955 online zur Verfügung.

Dazu konnten Sie ein Rätsel lösen.
Der Lösungscode lautet 42OAM49D, herzlichen Dank an alle Teilnehmer! Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Die einzelnen Antworten lauten:


Bei der Frage 1
ging es um den berühmten Freiherrn, der 1794 im Palatium am Domshofe wohnte. Seine weit verbreitete Aufklärungsschrift „Über den Umgang mit dem Menschen“ von 1788 wird häufig synonym mit seinem Namen bezeichnet.
Er trat 1791 in Bremen sein Amt als Verwalter der hiesigen Kurhannoverschen Liegenschaften an und war ein begeisterter Besucher des „Museums“. Diese Gesellschaft aufgeklärter Kaufleute betrieb am Dom eine kleine Bibliothek, diente den Mitgliedern als Ort für Gespräche und förderte mit populärwissenschaftlichen Vorträgen die Bildung breiter bürgerlicher Schichten. Besondere Verdienste erwarb sich der Freiherr als Förderer von Musik und Theater in Bremen. Aufwelcher Seite des Adressbuches von 1794 wird die Person genannt?

ANTWORT: 42
(Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge wird auf Seite 42 des Adressbuches erwähnt)


Frage 2:
Wer war der behandelnde Arzt des Freiherrn? Das menschliche Auge bot den Gegenstand seiner Promotion, die er 1780 abschloss.
Bekannter sind jedoch seine Arbeiten zur Astronomie. Erentdeckte die Asteroiden Pallas und Vesta, ein verzwicktes zeitgenössisches Paradoxon trägt seinen Namen. Der Kaufmann Julius Focke (1882-1937) war einer seiner Ururenkel. Wem diese Hinweise nicht reichen, der schlage nach, wer 1840 in der Sandstr. 15 wohnte. Sie benötigen den Anfangsbuchstaben seines Nachnamens.

ANTWORT: O
(Heinrich Wilhelm Olbers)


Frage 3:
Frauen sind in den frühen Adressbüchern nur selten verzeichnet, ausgenommen sie gingen einer wirtschaftlich selbständigen Tätigkeit nach. Herausragendes Beispiel ist die Schriftstellerin und Reformpädagogin Betty Gleim(1781-1827). Neben pädagogischen Arbeiten verfasste Betty Gleim das sehr erfolgreiche „Neue Bremische Koch- und Wirtschaftsbuch“. Sie gründete als Autodidaktin im Alter von nur 24 Jahren eine höhere Lehranstalt für Mädchen. Über eine fundierte theoretische aber auch praktische Ausbildung eröffnete sie jungen Frauen die Möglichkeit, mehr Einfluss auf die Gestaltung ihres späteren Lebens zu nehmen. Wo befand sich die Schule Betty Gleims im Jahre 1813? Sie benötigen den Anfangsbuchstaben der Straße.

ANTWORT: A
(Ansgariithorstraße 4)


Frage 4:
Ein weiteres Beispiel, wie Frauen bis in die 1970er Jahre in den Adressbüchern verzeichnet worden sind, ist die spätere Bürgermeisterin und stellvertretende Regierungschefin Bremens (1967-1975). Sie wohnte in der Hamburger Straße 260 und bekleidete 1955 das Amt einer Senatorin. Gesucht ist der erste Buchstabe ihres Nachnamens.

ANTWORT: M
(Annemarie Mevissen)


Frage 5:
Als am 24. Mai das Finale um die Fußball Champions League ausgetragen wurde, war Bremen an prominenter Stelle mit von der Partie. Nein, dieses Mal nicht als Mannschaft - doch der verliehene Pokal ist 1967 von der UEFA bei der renommierten Bremer Silberwaren-Firma Koch & Bergfeld (gegr. 1829) in Auftrag gegeben worden. Der Unternehmensgründer Gottfried Koch betrieb 1843 ein Ladengeschäft, das auf einer zeitgenössischen Daguerreotypie an seinem hervorstehenden Erker zu erkennen ist. Sie benötigen die Hausnummer des Ladens auf einer der auch heute beliebtesten Einkaufsstraßen Bremens.

ANTWORT: 49
(Oberstraße 49)


Frage 6:
Der 1899 gegründete Verein Werder Bremen wird im Vereinsverzeichnis ab 1902 geführt, ein Jahr bevor dessen Mannschaften die Bremer Meisterschaft in allen drei Spielklassen gewinnen konnten. Als Vereinsvorsitzen der amtierte der Sohn eines Baurats- und Deichinspektors. Wo traf sich der Verein zu seinen Sitzungen, sie benötigen den ersten Buchstaben.

ANTWORT: D
(Dom-Restaurant Am Markt)

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