Der Nachlass von Hans Schaal (1888-1963)

25
APR
2016

Die SuUB Bremen verwaltet den Nachlass des Archäologen und Pädagogen Dr. Hans Schaal. In über 100 Mappen sind Manuskripte für zum Teil unveröffentliche Publikationen und Vorträge, Photographien und Negative, Bleistift- und Tuschezeichnungen, Korrespondenz mit Verlegern, Rezensionen etc. enthalten.

Diese Schriftstücke wurden nun in der Restaurierungswerkstatt der SuUB Bremen mit Mitteln der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)
aufwändig restauriert und in der Kalliope-Datenbank der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz verzeichnet. Nach der Entmetallisierung, Trockenreinigung und
Unterbringung der Schriftstücke in Schutzbehältnissen kann der Nachlass jetzt erstmals wieder wissenschaftlich genutzt werden.

Dieser Nachlass ist unser Sammlungstück des Monats.

Kommentare

Dr.I.Jürgensen, Bremen sagt:
08. Dezember 2017 um 11:12 Uhr
H. Schaal wohnte nach dem Krieg in unserem Haus in der Elsasserstr.11. Möglicherweise wg. meines Grossvaters Rudolf Mohr, der auch Altphilologe in Bremen war. Ich erinnere ihn als alten Mann mit schlohweissem Haarkranz über Bücher gebeugt. Interessant wurde er durch den Verdacht ein Nazi gewesen zu sein und Abiturienten zum finalen Kriegseinsatz animiert zu haben. Seine nervöse süddeutsche Frau, "Tante Schaal", soll wohl Jüdin gewesen sein und er hat sie durch "linientreues" Verhalten schützen wollen. Plausibel.
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