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Methoden der Digital Humanities / Beratungsservice

Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen bietet eine Beratung für die Digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities) an. Im Rahmen dieses Beratungsservice können unter anderem die unten in den drei Tag-Clouds graphisch dargestellten Themen angesprochen werden: 1. Datenquellen; 2. Formate und einfache Auswertungsmethoden; 3. Methoden und DH-Tools. Der Beratungsservice wendet sich an Studierende und Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Damit sind unter anderem die zahlreichen Teilgebiete der Sprach- und Literaturwissenschaften angesprochen, wie z.B. Germanistik und Romanistik, ebenso die Politikwissenschaft, die Musikwissenschaft und nicht zuletzt die Geschichtswissenschaft; alle wissenschaftlichen Disziplinen, die mit digitalen textuellen (aber auch mit nicht-textuellen) Daten arbeiten.

Möchten Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen? Dann wenden Sie sich bitte an
        Dr. Manfred Nölte
        Email: noelte@suub.uni-bremen.de
        Telefon: (0421) 218 59416

Es können Vororttermine (Zentrale der SuUB Bremen, Bibliothekstraße 9, Raum 2020) oder Videokonferenztermine vereinbart werden. Zwei Szenarien sollen im Folgenden dieses Angebot konkretisieren.

Szenario 1

  • Sie sind beispielsweise Studierende*r der Germanistik?
  • Wie kommen Sie an gewünschte textuelle oder nicht-textuelle Daten heran?
  • Oder wie erstellen Sie diese selber?
  • (WOLLEN WIR HIER WIRKLICH SO KONKRET SEIN?) Wäre Ihnen mit einem Digitalisierungsservice (Scans) und einem OCR-Service geholfen?

Dazu gibt es eine Vielzahl von Volltext- und Datenquellen sowie von Technologien und Ansätzen (siehe die Abbildung 1 "Datenquellen").

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Abbildung 1 - Datenquellen

  • Welche Zugriffs- und Nutzungs-Bedingungen, Formate und datenhaltende wissenschaftliche Einrichtungen gibt es?
  • Was kann man mit digitalem Text machen?

Im Rahmen der Beratung soll die Komplexität durch Nutzungs-Bedingungen und Daten-Formaten reduziert werden, und mit erstaunlich einfachen Auswertungsmethoden kann auch in großen Datenmengen bereits eine gute erste Orientierung generiert werden (siehe die Abbildung 2 "Formate und einfache Auswertungsmethoden").

Abbildung 2 - Formate und einfache Auswertungsmethoden

Bereits in einem kurzen Gespräch können die ersten wichtigsten Aspekte besprochen werden. Gangbare Wege sowie potenzielle Aufwände (oder eben gering-Aufwände!) aufzeigen und die Vermittlung an weitere wissenschaftliche Einrichtungen und Volltext-Quellen sind mögliche vertiefende Elemente eines Beratungsgesprächs. Vor einigen Jahren wären für einige der hier angesprochenen Ansätze noch vertiefte IT- und Programmierkenntnisse notwendig gewesen. Hier wurde inzwischen vieles einfacher.

Die Digital Humanities beginnen bereits bei dem Zugriff auf große Textmengen sowie mit den ersten Ideen für deren wissenschaftliche Verwertung. Machen Sie den ersten Schritt! Ein Beratungsgespräch kann ein guter Einstieg sein, der dabei hilft von einer ersten Idee bis zu einem Projekt, oder einem Thema für eine Bachelor- oder Masterarbeit zu gelangen.

Szenario 2

  • Sie promovieren oder habilitieren in einem der oben genannten Fachgebiete?
  • Sie haben bereits Material und möchten dieses [quantitativ] auswerten?
  • Welche Methoden, welche DH-Tools unterstützen Sie bei diesem Vorhaben?

Auch hier gilt: Alleine die Anzahl der DH-Plattformen, der Forschungsinfrastrukturen und der einzelnen DH-Tools erfordert eine Übersicht und eine Bewertung der Eignung für die gesetzten Forschungsfragen. Die Abbildung 3 "Methoden und DH-Tools" gibt einen Überblick, der im Rahmen eines Beratungsgespräches vertieft werden kann.

Abbildung 3 - Methoden und DH-Tools

In einem Beratungsgespräch können Vorbedingungen an Datenqualität, Datenformate sowie an Metadatenqualität ebenso wie gfs. notwendige Vorkenntnisse besprochen werden. Eine gemeinsame Schätzung von Aufwänden und Nutzen gibt Ihnen die Möglichkeit, das Erreichbare zu überblicken. Hier stehen sich gegenüber

  • Leistungsfähigkeit der Tools in den Digital Humanities
  • Aufwände hinsichtlich Budget und Zeitaufwand (Datenaufbereitung und Software-Laufzeit (runtime))

Die Digital Humanities sind eine aktuell sehr aktive, stark wachsende wissenschaftliche Community. Tutorials, Best Practices Papers und Unterstützung anbietende DH-Institute und Forschungsinfrastrukturen wie CLARIN und DARIAH stehen zur Verfügung.



Kontakt

Zentrale

Dr. Manfred Nölte
Tel: (0421) 218 59416
noelte@suub.uni-bremen.de
Digitale Sammlungen

Die Digitalen Sammlungen finden Sie unter:
https://brema.suub.uni-bremen.de/