Projekte

Themen in der SuUB

Aufbau der Digitalen Sammlungen Bremen

Digitalisierung ist ein wichtiges Instrument für die Erschließung wissenschaftlicher Information in historischer, konservatorisch anspruchsvoller Literatur geworden. Zur Unterstützung der Bremer Forschung und Bereitstellung regionalgeschichtlich wichtiger Texte der Region Bremen werden ausgewählte Teile des historischen Altbestands digitalisiert und über ein eigenes Portal bereitgestellt.
Quellen, die für Forschungs­aktivitäten dringend benötigt werden, sollen auf Anforderung aus der Wissenschaft elektronisch im Volltext verfügbar gemacht werden. Alle elektronischen Publikationen stehen der interessierten Öffentlichkeit kostenlos und ohne Restriktionen im Internet zur Verfügung und werden in den Katalogen nachgewiesen. Zur Produktion, Verwaltung und Präsentation der digitalisierten Medien wird das Produkt Visual Library der semantics GmbH eingesetzt. Ausgerichtet an den aktuellen offenen Standards der DFG erlaubt die Bremer Digitalisierungsplattform eine Vernetzung mit geplanten überregionalen Nachweissystemen wie der Deutschen Digitalen Bibliothek bzw. der Europeana.

Projektverantwortlich:
Dr. Manfred Nölte - Tel: (0421) 218 59416
E-Mail: noelte@suub.uni-bremen.de

Einzelmaßnahmen

"Die Grenzboten" (November 2011 - April 2013): Projektinformationen / Direktzugang
"Digitalisierung der Bremer Papyri" (Januar 2013 - Juni 2013): Projektinformationen
"Digitalisierung der vollständigen deutschsprachigen Zeitungsbestände
 des 17. Jahrhunderts der SuUB Bremen
" (Mai 2013 - April 2015)

Digitale Sammlungen

... digitalisierte Bestände der Bibliothek aus forschungs- oder regionalgeschichtlichem Interesse

Server Digitale Sammlungen

Suchmaschine E-LIB Bremen

Um unseren Nutzern einen integrierten Zugang zu gedruckter Literatur als auch zu den elektronischen Medien zu ermöglichen, entwickelt die SuUB Bremen bereits seit 1999 unter Nutzung von Suchmaschinentechnologie den eigenen Katalog "E-LIB". Das System verfolgt das Ziel, die in Bibliotheken bisher übliche heterogene Nachweissituation der verschiedenen Medientypen und Sucheinstiege soweit wie möglich zu überwinden, um Nutzer schneller und direkter zur gesuchten Information zu führen. Die E-LIB bietet Zugang zu derzeit 34 Mio. Medien, mehr als 90% davon sind Nachweise elektronischer Medien mit der Möglichkeit des Direktzugangs zum Volltext. Die E-LIB ist dabei gleichzeitig Entwicklungsumgebung und Produktionssystem und wickelt täglich 10.000 bis 15.000 Suchanfragen ab.

Ansprechpartner:
Dr. Martin Blenkle - Tel: (0421)  218 59410
E-Mail: blenkle@suub.uni-bremen.de

Suchmaschine E-LIB

Printmedien vor Ort und E-Medien im Zugriff...

Projektinformationen zur E-LIB Suchmaschine

Qualiservice - Aufbau einer Serviceeinrichtung für Primärdaten der qualitativen empirischen Sozialforschung

Qualiservice ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt mit der Zielsetzung, eine Institution für die Sekundärnutzung und damit auch für die Archivierung von Primärdaten – zunächst von Interviews - aus der qualitativen empirischen Sozialforschung aufzubauen. Dieser Service soll später als Online-Portal für interessierte Forschende und Lehrende zugänglich sein. Um forschungsnahe Dienstleistungen zu entwickeln und zu organisieren, arbeitet Qualiservice interdisziplinär und gemeinsam mit anderen Institutionen. Federführend im Projekt ist das eScience lab an der Universität Bremen.

Qualiservice

Primärdaten für die qualitative Sozialforschung

Qualiservice

Mit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen kooperiert das Projekt intensiv im Rahmen von Fragestellungen des Designs von Metadaten und moderner Suchsysteme. Interessierten Forschenden soll das unkomplizierte Auffinden interessanter Studien und Interviews für Forschung, Qualifikation und wissenschaftliche Lehre erleichtert werden.

Ansprechpartnerin:
Noemi Betancort-Cabrera - Tel: (0421)  218 59592
E-Mail: noemi.betancort@suub.uni-bremen.de

 

 

 

Abgeschlossene Projekte

NS-Raubgut in der SuUB Bremen (2007-2009)

Viele jüdische Familien aus Deutschland flüchteten vor den Verfolgungs- und Terrormaßnahmen des NS-Regimes. Der Weg dieser Emigranten führte auch über den Freihafen von Bremen. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb ihr Umzugsgut im Hafen zurück und wurde 1942 auf so genannten Juden-Auktionen versteigert. Die damalige Staatsbibliothek – die Vorgängerorganisation der heutigen SuUB Bremen – erwarb auf diesen Auktionen eine große Zahl von Büchern.

Die SuUB Bremen sieht es als ihre Verpflichtung an, diese Bücher aufzufinden, zu dokumentieren, zu kennzeichnen und möglichst den Eigentümern bzw. deren Erben zurückzugeben (zu restituieren). Sie begann 1991 als erste Bibliothek in Deutschland mit der Beforschung ihres Bestandes. Bis heute konnten rund 1.600 Titel als NS-Raubgut identifiziert und 290 restituiert werden. Alle Bücher sind seit 2009 in einem eigenen Online-Katalog recherchierbar.

Projektverantwortlich:
Dr. Joachim Drews
Tel: 0421/ 218 59562
E-Mail: drews@suub.uni-bremen.de

Retrokatalogisierung der Musikalien (2006-2008)

Im Herbst 2006 startete ein bis 2008 befristetes Retrokatalogisierungsprojekt, das die Notenbestände der SuUB, die bislang nur in einem Mikrofiche-Katalog nachgewiesen waren, ebenso wie die Notenbestände der Teilbibliothek für Musik online erfassen sollte.  Wegen der Komplexität dieses spezifischen Materials  wurde eine externe Firma beauftragt ca. 50.000 Titelaufnahmen zu erstellen. Davon entfallen etwa 10.000 Aufnahmen auf die Teilbibliothek für Musik. Alle Daten sind mittlerweile in der zentralen Suchmaschine E-Lib sowie im Onlinekatalog und im GBV-Verbundkatalog recherchierbar. Mit Abschluss des Projektes zählt die SuUB zu den wenigen Institutionen im gemeinsamen Bibliotheksverband (GBV), deren Notenbestände vollständig online recherchierbar sind.

Projektverantwortlich:
Dr. Renate Decke-Cornill
Tel: 0421 / 218 59570
E-Mail: decke-cornill@suub.uni-bremen.de

Cibera: Fachportal Ibero-Amerika (2003-2007)

Das unter Beteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen entwickelte Internetportal richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der Kultur, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der spanisch- und portugiesischsprachigen Länder sowie der Karibik. Ihnen und allen Interessierten ermöglicht Cibera die gezielte Suche in Bibliothekskatalogen, einer Internetquellensammlung, einer Sammlung digitaler Volltexte, einem Zeitschriften-Inhaltsverzeichnis-Dienst, einem Pressearchiv und einer Datenbank zur deutschsprachigen Lateinamerikaforschung.
Der Metakatalog bietet die Möglichkeit, über eine einheitliche Benutzeroberfläche gleichzeitig die Kataloge mehrerer relevanter Fachbibliotheken zu durchsuchen.

Cibera

Fachportal Ibero-Amerika

 

Cibera

Projektverantwortlich:
Dr. Regine Schmolling
Tel: 0421 / 218 59560
E-Mail: schmolling@suub.uni-bremen.de

Katalog der Handschriften (1996-2003)

Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen verfügt über einen Bestand von über 2.000 Handschriften. Die vorhandenen 124 mittelalterlichen Kodizes sind seit 1996 mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel als Kompetenzzentrum für Handschriftenerschließung katalogisiert worden.
Ebenfalls mit Mitteln der DFG wurde die humanistische Briefsammlung (ca. 3.800 Stück) erschlossen.

Bremer Frühdrucke

Die Inkunabeln der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: ein Zensus
(in: Bremisches Jahrbuch 84, 2005, 202-232)

Verzeichnis Bremer Frühdrucke

Projektverantwortlich:
Dr. Thomas Elsmann, Tel: 0421/ 218 59571
E-Mmail: elsmann@suub.uni-bremen.de

Digitalisierte Historische Karten (1997-2001)

Nicht nur aktuelle, sondern auch wertvolle historische Bremer Bestände können in digitalisierter Form via Internet weltweit veröffentlicht werden. Im Jahr 1997 wurde mit der Umsetzung des Projektes "Retrospektive Digitalisierung des historischen Kartenbestandes der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen" begonnen. Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des DFG-Förderprogramms "Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen" gefördert.
In der ersten im Jahr 1999 abgeschlossenen Projektphase wurde neben der Digitalisierung von 100 ausgewählten historischen Karten die Entwicklung eines Prototyps für die Recherche und Darstellung der Altkarten im Internet geleistet. Gleichfalls wurde die Bereitstellung einer CD-ROM-Version für die Einzelplatzanwendung mit den erforderlichen Erschließungsinstrumenten erprobt.

Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Phase wurde in der zweiten Projektphase der Gesamtbestand der historischen Karten der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen digitalisiert. Die Webseiten des Kartenkatalogs wurden vollständig überarbeitet und um weitere Funktionalitäten erweitert. Vor allem die neu entwickelte geographische Suchfunktion ermöglicht eine visuelle Recherche nach historischen Karten anhand von Übersichtskarten.

Neue Sicht auf alte Karten

3800 digitalisierte alte Karten aus aller Welt

 

Server Historische Karten


Neben der Erhaltung des historischen Materials ist das Ziel des Projektes die Bereitstellung eines komfortablen und schnellen Direkt- und Mehrfachzugriffs auf den historischen Kartenbestand durch den Aufbau eines Kartenkatalogs im Internet mit verbesserten Suchmöglichkeiten.
 
Projektverantwortlich:
Silke Huesmann
Tel: 0421 / 218 59550
E-Mail: huesmann@suub.uni-bremen.de

Abgeschlossene Projekte
DFG-Projekte der SuUB Bremen

http://gepris.dfg.de/gepris/images/GEPRIS_Logo.png

Kontakt

Zentrale

Zentrale Information

Tel: (0421) 218 59500

Fax: (0421) 218 59610

suub@suub.uni-bremen.de

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